Das Franz-Eduard-Matrashaus (2941m). auf dem Gipfel des Hochkönig.
Vor dem Matrashaus. Nach 5,5 Stunden Aufstieg endlich oben!
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Hier startet der Normalweg hinauf zum Hochkönig-Matrashaus. Das Arthurhaus oberhalb von Mühlbach. Bis zum Gipfel braucht man ca. 5-6 Stunden .
Die Mandlwand von Süden. Auf dem Weg zur Mitterfeldalm (1670m).
Nach ca. 45 Minuten erreicht man die Mitterfeldalm (1670m). Rechts hinten erkennt man das Tennengebirge.
Das einsame Tennengebirge. Gesehen vom Weg oberhalb der Mitterfeldalm.
Hier betritt man das Ochsenkar. Auf dem Schild steht: Naturschutzgebiet Kalkhochalpen
Kurz vor erreichen der Torsäule hat man diesen herrlichen Blick. Die nördliche Seite der Mandlwand.
Auf dem Weg unterhalb der Torsäule. Man wandert auf mächtige Kalkwände zu, die hier noch etwas mystisch hinter dem Nebel liegen! Einfach grandios!
Der Weiterweg ins obere Ochsenkar. Er führt nach links oben in den Einschnitt der Schrammbachscharte.
Unten liegt der Einschnitt der Schrammbachscharte, der Übergang auf das Plateau der Übergossenen Alm. Links die Torsäule (2588m) Rechts der Kleine Bratschenkopf (2686m)
An den Südabstürzen des Hochkönigmassivs. Der Blick geht hinunter zum Dientner Sattel und weiter in Richtung Hohe Tauern.
Auf dem Felsenweg über die Übergossene Alm zum Hochkönig.
Ein Teil des Gletscher der Übergossenen Alm. Man muss sich schon fragen: WIE LANGE werden diese kleinen Gletscherreste noch überleben können?
Der weitere sog. Felsenweg zum Hochkönig. Links oben erkennt man den Gipfel, darauf thront das Matrashaus.
Links oben das Matrashaus. Quer von links unten nach rechts oben führt der Weg in das sog. Klamml. Eine gesicherte Weganlage hinauf auf den Gipfelstock.
Hier geht es über Leitern hinauf auf den Hochkönig.
Oben am Klamml angekommen. Links erkennt man den Bratschenkopf (2857m)
Endlich! Nach gut 5,5 Stunden ist das Matrashaus in Sichtweite. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung.
Blick vom Hochkönig nach Nordwesten. Hinter den Wolken liegt der Königssee und der Watzmann bei Berchtesgaden.
Die Torsäule vormittags, noch sehr mystisch in Nebel gehüllt.
Die Törsäule nachmittags. jetzt mit der Sonne in der Wand.
Schwierige Kletterrouten führen auf diese "Säule". Im Hintergrund das Tennengebirge.
Der Gipfelbereich der Torsäule. Man erkennt auch einige Kletterer.
Die Südwand. Auch hier kann man wieder ganz mutige Kletterer erkennen!
Hier nochmals ein Teil der Südwand. Teilweise geht es hier fast senkrecht nach oben.
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-> Urlaubsregion Salzburger Land
Eine Ansichstkarte vom Matrashaus am Hochkönig
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Matrashaus, 2941m Hochkönig
Nachgezeichneter Ausschnitt aus KOMPASS Wanderkarte 15 “Tennengebirge - Hochkönig”
Arthurhaus, 1502m (oberhalb von Mühlbach am Hochkönig)
Ziel
Hochkönig, 2941m (Matrashaus, auf dem Gipfel des Hochkönig)
Charakter
lange Bergwanderung für ausdauernde Berggeher
Höhenunterschied
1439m
Gehzeit
Arthurhaus - Mitterfeldalm (1670m): 45 min (nur Aufstieg) Mitterfeldalm - Hochkönig: 4 - 4 ½ h (nur Aufstieg)
Beschreibung
Achtung:
Lange Wanderung! Am Plateaugletscher “Übergossene Alm” mit Stangen markiert. Gefährlich bei Nebel!! (Man hat sich dann schnell verlaufen.)
Vom Parkplatz am Arthurhaus leichter Wanderweg zur Mitterfeldalm, 1670m. Von hier unterhalb den Gipfeln der Mandlwand hinein ins Ochsenkar. Der Steig führt jetzt bis direkt unterhalb der markanten Torsäule und südlich davon ins obere Ochsenkar. Über kurze felsige Abschnitte erreicht man die Schrammbachscharte, 2600m. Hier teilt sich der Weg ein kurzes Stück. Entweder auf dem Felsenweg über Felsen und Schneefelder hinüber zum sichtbaren Gipfel oder kurz hinab zum Gletscher “Übergossene Alm” und flach über diesen weiter in Richtung Westen. Nach dem Zusammentreffen der Wege immer leicht ansteigend in Richtung Gipfel. Kurz unterhalb des Hochköniggipfels folgt das “Klamml”, eine mit Drahtseilen und Leitern gesicherte Steilstufe hinauf auf den Hochkönig.
Abstieg: Wieder auf gleichem Weg zurück.
Franz-Eduard-Matrashaus, 2941m Tel. Hütte: +43-(0)6467-7566 / Tel. Sektion: +43-(0)1-5123844 Matrashaus, A-5505 Mühlbach am Hochkönig ÖTK, Bäckerstr. 16, A-1010 Wien www.oetk.at Bewirtet von (ca.): Juni - Ende Oktober (Bitte am Anfang und Ende der Saison sicherheitshalber auf der Hütte anrufen) Betten: 12 - Matratzenlager: 99 - Notlager: 0
Ein paar Bilder während der Tour. (Für eine grössere Version auf das Bild klicken)
Vom Arthurhaus (1502m) bis zur Schrammbachscharte (2550m)
Start am Arthurhaus (1502m)
Eintritt ins Ochsenkar
Die Mandlwand
Ausblicke im Ochsenkar
An der Mitterfeldalm (1670m)
Ausblicke im Ochsenkar
Tennengebirge
Weg im Ochsenkar
Von der Schrammbachscharte (2550m) über die Übergossene Alm bis zum Hochkönig (2941m, Matrashaus)
Schrammbachscharte
Übergossene Alm
Hochkönig mit dem Matrashaus (2941m)
Blick nach Süden
Hochkönig Gipfelfelsen
Gletscher Übergossene Alm
Übergossene Alm
Aufstieg durchs Klamml
Hochkönig mit dem Matrashaus (2941m)
Gletscher Übergossene Alm
Am Klamml
Eingang zum (Franz-Eduard-)Matras- haus (2941m)
Die Torsäule (2588m) Wohl DIE markanteste Berggestalt im Hochkönigmassiv
Torsäule (von Südwesten)
Aus dem oberen Ochsenkar
Torsäule (Gipfel)
Sonnenuntergang an der Torsäule
Torsäule (Südwand)
Torsäule (Südwand)
Persönliches Fazit:
Am frühen Morgen (4.00 Uhr) ging es heute los mit der Fahrt auf der Autobahn A8 nach Salzburg und weiter auf der Tauernautobahn A10 nach Bischofshofen, weiter über das sehr kurvenreiche Strässchen (Bundesstrasse 164 -Dientner Sattel) nach Mühlbach am Hochkönig. Von hier noch weiter auf der Strasse hinauf zum Ausgangspunkt am Arthurhaus (1502m). Hier beginnt die lange Wanderung zum Hochkönig. Das erste Teilstück hinauf zur Mitterfeldalm (1670m, an der Ostseite von Hochkönig und Mandlwand) ist leicht und ziemlich flach. In ca. 45 Minuten kann jeder zur Mitterfeldalm hinaufgehen, immer mit tollen Blick auf das Tennengebirge. In einer Linkskurve geht es weiter in Richtung Nordwesten an die Grenze zum “Naturschutzgebiet Kalkhochalpen”. Bei leicht fallendem Weg geht es hinein in das Ochsenkar auf der Nordseite der Mandlwand. Man steigt quer durch mehrere Schuttrinnen aufwärts. Schön langsam rückt auch die markante Torsäule (2588m) in des Wanderers Blickfeld. Steil geht es weiter aufwärts bis man dann irgendwann direkt unterhalb der Torsäule-Südwand steht. Hier findet dann auch schon der geübte Kletterer sein Revier. Wer es sich zutraut kann hier direkt durch diese fast senkrechte Wand hinaufklettern. Oder man schaut (wie ich) nach oben und schaut den Kletterern zu, bei dem es einen auch schon fast schwindlig werden kann. Bei immer wieder hereinziehenden Wolken geht es weiter hinauf im Ochsenkar. Manchmal gab es durch die Wolken auch einige herrliche, fast ”mystisch wirkende Aussichten” auf die links und rechts aufragenden Felswände. Oberhalb der Torsäule quert der Weg jetzt auf die linke Seite hinüber und unterhalb des Kleinen Bratschenkopfs (2686m) steigt man hinauf in die Schrammbachscharte (2550m). Von hier muss man dann noch leicht durch eine Felswand hinaufsteigen bis man nach kurzer Zeit den Rand der “Übergossenen Alm” erreicht. Hier kommt dann auf einmal der Hochkönig mit dem Matrashaus auf dem Gipfel zum Vorschein. Man (oder Frau) könnte evtl. auch leicht erschrecken und folgende Bemerkung machen: “Was, noch soooo weit da hinüber?!” Nunja, so weit ist es auch nicht mehr, das steilste hat man schliesslich schon hinter sich. Man befindet sich hier auf einer Höhe von ca. 2700m. Man geht also eher flach dahin über das Plateau der Übergossenen Alm. Kurz darauf hat man dann die Wahl zwischen dem sog. “Felsenweg” oder dem “Gletscherweg”. Ich wählte zuerst den Felsenweg, der über Felsen und grössere Schneereste hinüber zum sog. “Klamml” leitet. Das Klamml ist eine kurze steile Rinne im Gipfelstock des Hochkönigs. Sehr gut gesichert steigt man über Leitern schnell hinauf. Und dann hat man es schon fast geschafft. In wenigen Minuten ist man am (Franz-Eduard-)Matrashaus auf dem Gipfel des Hochkönig (2941m). Hier kann man dann eine vorzügliche Aussicht geniessen. Im Süden könnte man die Hohen Tauern erkennen, wenn nicht wie bei mir, von unten aus der steilen Felswand ständig die Wolken “heraufschossen”. Im Nordwesten über das Steinerne Meer bis zum Watzmann. Im Norden blickt man auf den Gletscher der Übergossenen Alm. Doch leider verschwindet dieser einst grosse Plateaugletscher zusehends! Man kann schon heutzutage fast nicht mehr von einem Gletscher sprechen. Hinter dem Gletscher im Norden schweift der Blick über das Blühnbachtal weiter zum einsamen Hagengebirge. Im Nordosten erkennt man das ebenfalls einsame Tennengebirge. Im “fernen Osten” erkennt man dann schliesslich das Dachsteingebirge. Nach einer ausgiebigen Rast und Brotzeit wird es Zeit, den langen Weg ins Tal anzutreten. (Ausser man übernachtet auf der Hütte und geniesst einen herrlichen Sonnenuntergang). Jetzt heisst es wieder “Treppensteigen” im Klamml und weiter geht es auf der Übergossenen Alm in Richtung Torsäule. Doch auf dem Plateau hatte ich jetzt den “Gletscherweg” gewählt. Dabei steigt man noch etwas weiter ab und quert dann auf dem (noch vorhandenen) Gletscher hinüber zur Schrammbachscharte.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal warnen! Dieser Weg über die Übergossene Alm ist gefährlich bei Nebel und dichten Wolken, wenn wenig Sicht ist! Dass Gelände ist dann sehr unübersichtlich, weil es da überall relativ gleich aussieht! Immer leicht wellig und immer wieder mit Schnee und Felsen durchsetzt. Ohne grosse Orientierungspunkte! Man sollte sich dann auf jeden Fall an den langen Stangen orientieren und nicht vom Weg abweichen (oder sich von einem GPS-Gerät leiten lassen)! Man hat sich sonst sehr schnell verlaufen dort oben! Ich hatte diese Erfahrung ebenfalls schon machen müssen, als ich vor ca. sechs Jahren bei eben solchem Nebelwetter auf den Hochkönig wollte. Ich lief fast orientierungslos über die Übergossene Alm und erreichte den Gipfel nicht! Etwas enttäuscht musste ich damals den Rückzug antreten. Aber besser so als sich hoffnungslos zu verirren!
An der Schrammbachscharte kann man dann noch immer einige Kletterer auf der Torsäule erkennen (s.o.). Und den immer noch ziemlich langen Abstieg zum Arthurhaus hat man jetzt auch relativ schnell hinter sich gebracht.
Der Hochkönig: Ein hervorragender Aussichtsberg südlich von Salzburg!