Parkplatz an der B2 Krün - Mittenwald (Schiessstätte, Seinsalm), ca. 890m
Ziel
Schöttelkarspitze, 2050m (Karwendelgebirge)
Charakter
leichte Bergwanderung, relativ lang, am Schluss leicht felsig
Höhenunterschied
1160m
Gehzeit
ca. 3,5 - 4,5 Stunden (nur Aufstieg)
Beschreibung
Am Parkplatz (Fahrstrasse zur Fereinalm, Schranke) auf gutem Fahrweg entlang der Steinsbachklamm bis zum Abzweig nach links zur Ochsenalm - Schöttelkarspitze (Schild). Geradeaus führt der Weg zur Fereinalm (Krinner-Kofler-Hütte, 1407m): Ab Ochsenalm führt der Weg hinein in den Wald relativ steil aufwärts Richtung NO. Ab dem Waldende führt der Weg steil hinauf nördlich in den Sattel zwischen Seinskopf und Feldernkreuz. Hier nach rechts weiter und ab jetzt etwas felsig weiter. Es folgt ein kurzer Abstieg felsiger Abstieg hinunter in einen kleinen Sattel und dann um den Gipfel herum hinauf auf die Schöttelkarspitze.
Abstieg: Wieder am gleichen Weg zurück in den Sattel. Von hier geradeaus weiter und Querung hinüber zum Signalkopf. (Auf einer Leiter hinauf zum Gipfelkreuz). Von hier Weg durch Latschenfelder und schliesslich durch einen Hochwald steil hinab zur Fahrstrasse zur Fereinalm. Ab hier wie Anstieg zurück zum Parkplatz.
Wettersteinwand
An der Ochsenalm
Blick zum Walchensee (Herzogstand)
Blick zur Zugspitze, 2962m
Isartal mit dem Sylvensteinsee
Ein paar Bilder während der Tour. (Für eine grössere Version auf das Bild klicken)
Grosse Arnspitze (Leutascher Tal)
Karwendelgebirge
Blick nach Wallgau, 868m
Soiernspitze, 2259m
Schöttelkarspitze 2050m
Strasse zur Fereinalm
Sattel am Seinskopf
Soiernsee Soiernhaus (1616m)
Der Walchensee, 800m
Schöttelkarspitze 2050m
Wettersteinwand Ahrnplattenspitze
Reißende-Lahn-Spitze
Mittenwald (Karwendelgebirge)
Gipfel Schöttelkarspitze
Gipfel Signalkopf 1895m
Persönliches Fazit:
Über die A95 München Garmisch-Partenkirchen ging’s schnell am frühen Morgen zum Startpunkt der heutigen Wanderung auf die Schöttelkarspitze. Der Abzweig zum Parkplatz an einem Schiessstand war schnell gefunden. Von hier aus geht es dann zuerst einmal gemütlich auf einem kleinen Fahrweg hinauf durch den Wald in Richtung Fereinalm (Krinner-Kofler-Hütte, 1407m). Übrigens ist dass hier auch eine nette Strecke für Mountainbiker, welche hier zahlreich unterwegs waren. Die Strasse führt entlang der Seinsbachklamm und kurze Zeit später erreicht man die Ochsenalm. Hier geht es dann links ab und für mich endete hier die kleine Strasse. Ab jetzt wird es ein richtiger Bergweg. Vorbei an der Alm ging’s dann relativ steil durch einen Wald bis ich oberhalb der Baumgrenze auf einem Bergrücken ankam. Hier öffnete sich dann auch der Blick zu den umliegenden Bergen. Hinter mir die Karwendelgruppe bei Mittenwald (mit der längsten Skiabfahrt Deutschlands durch das Dammkar), dazwischen die Gr. Arnspitze, welche ich auch schon bestiegen hatte, und auf der rechten Seite die felsige Wettersteinwand. Es folgte eine kurze Hangquerung und dann ging’s ziemlich steil in einem kleinen Kar südseitig bei strahlendem Sonnenschein hinauf in den Sattel unterhalb des Seinskopfes. Hier öffnete sich dann auch der Blick nach Norden zum schönen Walchensee. Ab hier wird der Weg dann felsiger und kurze Zeit später erreicht man den kleinen Grateinschnitt unterhalb des Feldernkreuz Gipfels. Hier ging’s dann steil hinunter und gegenüber ragte der felsige Gipfel der Schöttelkarspitze (2050 m) empor, meinem heutigen Ziel. Hier unten hat man dann auch einen herrlichen Blick auf die Soiernseen und das Soiernhaus (1616 m). Daneben ragt der höchste Berg in diesem Gebiet auf, die Soiernspitze mit 2259m Höhe. Nach einer kurzen Rast ging’s dann weiter auf guten Weg rechts herum auf den kreuzgeschmückten Gipfel der Schöttelkarspitze. Hier oben hat man eine schöne Aussicht auf die Gipfel des Wettersteins und des Karwendel. Auch schweift der Blick auf den höchsten Berg Deutschlands hinüber zur Zugspitze. Im Norden erkennt man den Gipfel des Herzogstand und des Heimgarten, darunter liegt der Walchensee. Weiter hinten erkennt man in der Ferne die Benediktenwand bei Lenggries und einen kleinen Teil des Sylvensteinsees. Bei klarem Wetter kann man bis zum Starnberger See und München schauen.
Nach einer langen Rast ging es dann zurück auf gleichem Weg bis zum Sattel. Von hier dann aber nicht wie beim Aufstieg, sondern unterhalb des Seinskopfs entlang hinüber zum Signalkopf. Der Aufstieg auf den kreuzgeschmückten Signalkopf, 1895m, erfolgt über eine kurze Eisenleiter. Danach ging’s weiter hinab auf einem langen Latschenhang und hinein in einen Hochwald. Der Weg wurde steiler und am Schluss, kurz vor Erreichen der Fahrstrasse, ging’s dann in vielen kurzen Kehren hinunter zur Strasse. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz wurde ich dann noch von vielen Mountainbikern überholt. Da hätte ich ehrlich gesagt, jetzt auch lieber so ein Bike gehabt.
Letzte Aktualisierung der Seite am : Sunday, 31. January 2010